Objektsuche/Geruchs-ID

Diese Auslastungsmöglichkeit wurde ursprünglich aus der polizeilichen Spürhundearbeit abgeleitet.

Der Hund lernt, einen kleinen zuvor versteckten Gegenstand oder Geruch allein durch seinen Geruchsinn aufzuspüren und dem Hundeführer passiv anzuzeigen.

Ein Gegenstand kann sein: Kugelschreiber, Feuerzeug, Holz- oder Plastikwäscheklammer, Radiergummi, Korken, Büroklammer. Ein Geruch kann sein: verschiedene Teesorten, Trüffel, Eisen (Hufeisen), Schimmel, Öle…

Passive Anzeige bedeutet, dass sich der Hund so nah wie möglich mit seiner Nase vor dem Gegenstand hinlegt/setzt/steht. Kratzen, apportieren oder bellen ist nicht erlaubt.

Das Erlernen der Objektsuche erfolgt ausschliesslich über positive Verstärkung mit Hilfe eines Clickers und Futter. Über Versuch und Irrtum lernt der Hund sehr schnell, dass es sich lohnt „seinen“ Gegenstand/Geruch erst mit der Nase zu berühren und später mit der Nase zu suchen.

Wenn der Hund einmal verstanden hat, dass es um „sein“ Objekt geht, verschwindet dieses schon bald immer weiter unter einem Versteck, so dass der Hund es nicht mehr sieht und sich immer mehr auf seine Nase verlassen muss, um sein Objekt zu finden.

Die Konzentration, die der Hund aufwenden muss, um kleine und kleinste Geruchspartikel seines Objekts aufzuspüren, strengt ihn sehr an und lastet ihn letztendlich umfassend aus.

Meine Weiterbildungen:
2012 und 2013 Seminare ZOS-Werk
2017 Nosework in Schweden mit Sophia Olssen